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Das Heft enthält zwei Arbeiten mit Bezug auf Wölsendorf:
ZIEHR, H., "Die Uranmineralien von Wölsendorf in Ostbayern", Lapis 4 Juli-August 1979, S. 22-26 (Literatur: S.70) ZIEHR, H., "Uranprospektion- und Exploration" in Lapis, Jahrgang 4, 1979, S. 44-47 (Literatur: S.70) |
Dieses Lapis Heft ist für den (Wölsendorf-) Uranmineraliensammler Pflicht. Dr. Heinz Ziehr beschreibt auf fünf Seiten mit 10 Fotos die primären und sekundären Uranmineralien des Reviers. Der Autor geht dabei auf die geologischen Gegebenheiten ebenso ein wie auf die Mineralien selbst und die Wechselwirkung zwischen den Uranmineralien und Fluorit bzw. Baryt. Eine 1/2-seitige Lagerstättenkarte ist beigegeben. Der Literaturnachweis (S. 70) nennt 11 Quellen.Hilfreich sind besonders auch die farbigen Fotos von:
Dass auch schon 1979 im Wölsendorfer Revier die Funde immer problematischer wurden sei zitiert:
- Wölsendorfit mit Rutherfordin
- Autunit
- Meta-Torbernit
- Johannit
- Uranophan
- Uranopilit
- ß-Uranotil
- Uranophan
- Ianthinit mit Schoepit
"Im Wölsendorfer Revier gibt es nur noch sehr wenig Fundmöglichkeiten für Uranmineralien. Alle Gruben mit Uranerzen, außer der Grube Erna-Anna sind geschlossen. Die alten Halden sind abgeräumt, die Schachtanlagen und Grubengebäude wurden abgerissen; durch das früher reizvolle Naabtal wurde eine Autobahn gebaut und dabei die letzten Fundmöglichkeiten am Naabranken nördlich von Wölsendorf zugeschüttet. Man muß schon viel Glück und Ausdauer haben, wenn man Stinkspat mit Uranmineralien finden will. In den noch in Betrieb befindlichen Gruben wird der Fluorit aus Tiefen über 200 m gewonnen. Dort gibt es nur vereinzelt primäre, aber keine sekundären Uranmineralien. Es kommt u.a. noch Stinkspat vor, der in einigen Jahren eine Rarität sein dürfte, denn Anfang der 80iger Jahre soll der Fluoritabbau zu Ende sein. Das einstmals größte Fluoritrevier in Deutschland und in Europa ist dann bis auf Reste ausgebeutet."
...ja, fast so ist es gekommen.
In dem Artikel "URAN Prospektion und Exploration" geht Dr. Heinz Ziehr auf das Auf und Ab der Uransuche weltweit und in Deutschland (und Bayern) ein. Verschiedene Prospektionsmethoden werden aufgezeigt und die Exolorationsverfahren erklärt. Im Kapitel "Uransuche und Funde in der Bundesrepublik" kommt auch das Wölsendorfer Revier vor:"In Bayern hat man zwar in den Wölsendorfer Fluoritgruben lokal sehr reichhaltige Uranerzpartien gefunden und neue Erzzonen mit Uran aufgeschlossen (...), ein Abbau fand jedoch nicht statt."
Ein Bild zeigt die radiometrische Vermessung eines Bohrloches mit einem Heger Szintillometer im Marienschacht Wölsendorf.
Der Literaturteil (Seite 70) nennt 14 Arbeiten (drei davon mit Wölsendorf-Bezug)
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