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ZIEHR, H., "Ein neuer Fund von Uranpechblende und Coffinit im Nabburger Revier und seine lagerstättenkundliche Bedeutung" in Geologica Bavarica 60, 1969, S. 143-149 |
Diese Arbeit von Dr. Heinz Ziehr (im Heft 60 "Arbeiten aus dem ostbayerischen Grundgebirge", Georg Fischer zum 70. Geburtstag gewidmet) mit zwei Abbildungen und zwei Tafeln beschreibt die Bedeutung des Fundes von Coffinit und Pechblende in 280m Teufe auf der Grube Erika.Zusammenfassung:
"Im Nabburger Flußspatrevier wurde vom Verfasser auf der 280 m-Sohle des Erikaganges in der Grube Erika Uranpechbelnde und Coffinit mit Zinnober festgestellt. Der Fund hat nicht nur mineralogische, sondern vor allem auch lagerstättenkundliche Bedeutung: Es ist das nordwestlichste Vorkommen und zugleich auch der tiefste Fund von Uranpechblende im Nabburger Revier. Noch wichtiger ist das Auftreten von Uranpechblende in einem bisher als Uran-frei betrachteten Flußspatgang und Teil des Nabburger Flußspatreviers und die Paragenese von Uran mit Zinnober. Der Fund von Uranpechblende in 280 m Tiefe in einem Baryt-reichen Flußspatgang deutet auf eine tiefer liegende Mineralisation mit Stinkspat und Uranpechblende hin. Ob mit dieser Uranmineralisation auch abbauwürdige Flußspatgänge verbunden sind, muß bergmännisch untersucht werden. Für die sehr notwendigen Teufenaufschlußarbeiten nach neuen Flußspatvorräten lagen bisher nur sehr wenig günstige Hinweise vor. Der Uranpecherzfund und das reichliche Auftreten von Baryt mit Zinnober in 280 m Tiefe der Grube Erika berechtigt zu der Hoffnung, daß die Mineralisation dieses Ganges sich in einer Tiefe von 300-350 m und vieleicht darunter fortsetzt."
Das Schrifttum nennt 19 Arbeiten.
Anmerkung: Pechblende von der Grube Erika wurde bereits 1950 "beim Abteufen eines Gesenks zur 115-Meter Sohle" gefunden (siehe Süddeutsche Zeitung vom 10.12.1950 und Der Aufschluss Jg. 2, Nr. 3 (März 1951) S. 31-32.
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