Wulfenit im Wölsendorfer Flußspat-Revier
 
Chem. Formel: Pb[MoO]4
Strich: weiß
Dichte: 6,7-6,9
Härte: 2,5-3
Typ-Lokalität: Bleiberg (A)
Synonym: Gelbbleierz

Kristallzeichnung nach Strunz&Tennyson 
mit (510) und (101)

Wulfenit-x vom Bleiloch, ca. 2 mm

Dieses Mineral ist zwar schon lange (1931) bekannt, jedoch ausgesprochen selten im Revier. Funde sind vom Bleiloch, vom Marienschacht, Grube Max, Hartenricht (im Barytgang, beschrieben von BALD 2000) und von Krandorf bekannt. Typisch ist der Diamantglanz/Harzglanz und die Nähe zum Pyromorphit. Die Farbe reicht von kräftig orange bis hellgelb. Eine Beschreibung mit Kristallzeichnung findet sich bei Strunz&Tennyson (1963 und 1975). Wulfenit kann sehr flächenreich sein, siehe auch im "Atlas der Krystallformen von Victor Goldschmidt" (Tafel 59 in Band 9). Die Trachten (101) und (510) wurden von Strunz&Tennyson gemessen. Die Größe der Kristalle wird mit maximal 0,2 mm Dicke bei Strunz&Tennyson vom Marienschacht beschrieben, bis 2 mm große Kristalle wurden in der jüngeren Vergangenheit beschrieben. Ältere, als "Stolzit" benannte Funde dürften in Wahrheit Wulfenit sein.
 

Marienschacht: Spitzpyramidale Kristalle Fund und Sammlung Wolfgang Bäumler, Bildbreite ca. 3 mm

Marienschacht: Kleiner Kristall auf / mit Pyromorphit. Bildbreite 1,5 mm
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Marienschacht: mehrere xx, links ein Doppelender. Bildbreite 2 mm
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