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STRUNZ, H., "Die Uranfunde in Bayern von 1804 bis 1962", Acta Albertina Ratisbonesia, 22, Regensburg 1962 |
von Prof. Dr. Hugo Strunz, Naturwissenschaftlicher Verein zu Regensburg, 1962In dieser 92-seitigen Arbeit von Prof. Dr. Hugo Strunz nehmen die Uranfunde von Wölsendorf einen bedeutenden Platz ein. Strunz beschreibt den ersten Fund eines Uranminerals in Bayern (Uranglimmer) durch FLURL im Jahre 1804 und auf Flurls Mitteilung hin die erste Nennung durch BERTELE im "Handbuch der Minerographie einfacher Fossilien", Landshut 1804.
Im Kapitel "der südlicher Oberpfälzer Wald (Wölsendorf)" geht Strunz, beginnend auf Seite 29 auf die verschiedenen Uranmineralfunde von Wölsendorf ein. Er stellt auch klar, dass Pechblende erstmals im Revier von A. Scholz von Barbarastollen genannt wurde. Aus den Ausführungen ist zudem zu folgern, dass die Typlokalität für Uranophan nicht das Wölsendorfer Revier ist, vielmehr wurde hier zunächst ein neues Mineral "Uranotil" (BORICKY, Prag, 1870) vermutet, dass sich bald als identisch mit dem bereits 1853 entdeckten Uranophan herausstellte.
Auf einem Kunstdruckblatt (Zwischenseite 30/31) ist der Holzschnitt "Westrand des heutigen Johannesgangs" aus Gümbel 1868, S. 517 eingefügt.
Auf den folgenden Seiten (bis Seite 40) geht Strunz auf die verschiedenen Uranmineralien und deren Erstnennung in Wölsendorf ein, weiterhin, auch recht umfangreich, auf die Radioaktivität als Ursache von Farbe und Geruch des Wölsendorfer Stinkpsates.
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