Von Hugo STRUNZ
8. Mitteilung zur Mineralogie von Bayern, in "Der Aufschluß, Heft 8, 1961, Seite 201 bis 203Prof. Dr. Hugo Strunz beschreibt hier die Epitaxie von Pyrit auf Fluorit - wohl erstmals. Beigegeben sind ein Foto und drei Zeichnungen. Nach einer historischen Betrachtung (Flußspat orientiert auf Pyrit von Cornwallis 1827) schreibt Strunz:
"Die Stücke konnten während der letzten 1-2 Jahre im Wölsendorfer Revier gesammelt werden. Sie stammen vorzugsweise von der Grube "Heißer Stein", aus einer Teufe von etwa 40 m."
und weiter:
"Die Kanten der Pyritoeder sind in vieloen Fällen parallel der einen Kantenrichtung des Flußspatwürfels, in etwa gleich viel Fällen parallel der anderen Kantenrichtung, entsprechend der Gleichwertigkeit der beiden Richtungen im Fluoritgitter; eine geringe Anzahl der Pyrite ist nicht orientiert aufgewachsen."
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