Die Grundmauern des Grubengeäudes stehen heute in einem dichten
"Urwald" und erinnern eher an eine verfallene Burg als an eine Spatgrube.
Abgestorbene Bäume liegen kreuz und quer, dichtes Brombeergestrüpp
erschwert den Zugang. Nur im Winter, wenn kein dichtes Laub die Sicht versperrt,
ist ein Foto wie oben möglich.
Für Pilze-Sammler ist der Mühlberg östlich Stulln ein
gefährliches Gebiet. Der Berg scheint wie ein "Schweizer Käse"
ausgehöhlt, immer wieder trifft man auf Löcher (wie oben abgebildet)
und wie tief es da hineingeht, da fragt man besser nicht. Mutige Hobbyforscher
haben in jüngerer Zeit versucht die alten Stollen zu erkunden, mußten
aber feststellen, daß die Grube "abgesoffen" und ein Großteil
der Strecken verfallen ist. Nun, die mächtigen Pingen ca. 10 Meter
breit und wohl ebenso tief auf eine Länge von 1/2 km lassen oberflächlich
erahnen, welche großen Hohlräume untertage angelegt wurden.
Natürlich reizt es sicher, diese alten Stollen zu erkunden, doch
würde ich in diesem Fall dringend davon abraten, das Gestein ist brüchig,
und nach wenigen Metern in jedem Fall Schluß. Auch sind keine (neuen)
Mineralfunde in den alten Gängen der Grube Roland bekannt geworden,
da macht es mehr Sinn, die alten Halden umzugraben...
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