| PRIEHÄUSSER, M., "Die Flußspatgänge der Oberpfalz" Z. prakt. Geol., 16, Halle 1908 S. 265-269 |
Max Priehäusser hat in der Zeitschrift für praktische Geologie im Jahre 1908, also in einer interessanten Zeit aus der sonst nicht viel aus dem Revier berichtet wird, einen guten Überblick gegeben. In der Lagerstättenkarte auf Seite 267 sind folgende Gruben genannt: Freyung, Grafsche Grube, Zimmermannsche Grube, Leher-Bühl und Grube Bauer. Auf insgesamt sechs Literaturquellen wird verwiesen."Die Farbe dieses Minerals (Fluorit) wechselt in weiten Grenzen schon innerhalb einer und derselben Grube. Doch ist die Hauptfarbe in dem Wölsendorfer Vorkommen tief- bis schwärzlichviolett, in der Grafschen Grube dagegen grün bis gelblichgrün, überhaupt viel lichter."
Eine sehr treffende Beobachtung (Grafsche Grube: später Hermine). Und weiter:
"Von wichtigen Begleitmineralien sind Quarz und Schwerspat zu nennen, letzterer wie schon oben angeführt, ein willkommenes Nebenprodukt der Flußspatgewinnung und oft in bedeutenden blättrigen, selten dichten Lagen in den Gängen auftretend. ... Zu diesen Mineralien kommt selten grobkristalliner, silberhaltiger Bleiglanz und es ist bemerkenswert, daß eine ganze Reihe von Gängen, welche in der Hauptsache auf silberhaltigen Bleiglanz abgebaut wurden, östlich von Schwarzenfeld gegen Altfalter zu sich an das hier betrachtete Gebeit anschließen. Daß man auch die Zersetzungsprodukte des Bleiglanzes, z.B. Pyromorphit, hier findet ist nicht auffallend. Endlich ist eine seltene Erscheinung, die aber ein gewisses Interesse verdient, das Auftreten von Uranglimmer ...."
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