Markasit im Wölsendorfer Flußspat-Revier
 
Chem. Formel: FeS2
Dichte: 4.8-4.9
Härte: 6-6.5
Strich: grünlich-schwarz

Markasit tritt in Wölsendorf sporadisch auf, ohne jedoch irgendwo größere Massen zu bilden oder besondere Bedeutung zu erlangen. Man könnte sagen, Markasit ist ein untergeordnetes Begleitmineral, meistens jüngster Bildung. Problematisch ist lediglich die sichere Bestimmung, besonders wenn unförmige Kristallaggregate vorliegen. Die verbreitet als "Markasit" angesprochenen Kügelchen sind (fast ?) immer aus Pyrit aufgebaut. Verwechslungsmöglichkeiten besteht auch mit Kupferkies, sichere Bestimmung ist optisch nur bei klaren Kristallformen möglich. Gerne findet sich Markasit mit Siderit auf Quarz der jüngsten Generation aufgewachsen, zusammen mit Fluorit.

 

Hermine: Typisch spitz zulaufende Markasitkristalle neben Sideritkügelchen auf Quarzkristallen. Bildbreite ca. 2 cm. 
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Hermine: Ausschnitt-Vergrößerung aus obiger Stufe.
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