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SCHMITZ, H. H. & RÜSSEL, H., "Untersuchungen an Wölsendorfer Flußspäten" in Geol. Jb. 80, 1962, S. 1-22 (auch als Sonderdruck vom 15.09.1962 aufgelegt) |
Die Arbeit wird von den Autoren Dr. Hans-Hermann Schmitz und Dr. Harald Rüssel wie folgt zusammengefasst:"Uranhaltige Flußspatproben aus dem Revier Wölsendorf/Oberpfalz wurden mit Hilfe mineralogischer, physikalischer und chemischer Methoden auf ihre Uranverteilung untersucht. Autoradiographien mit Spektralplatten und Spezial-Nuclear-Platten zeigen, daß nur die letzteren sichere Auskünfte über die Uranführung im Flußspat geben. Die Spektralplatten sprechen im Gegensatz zu diesen auch auf das vom Flußspat emittierte, durch sekundäre Anregung entstandene UV-Licht an (Radiolumineszenz). Aktivitätsmessungen, in Verbindung mit mikroskopischen Beobachtungen und chemische Analysen, ergaben einen möglichen Einbau von 900 ppm UO2 ins Flußspatgitter in Form anormaler Mischkristallbildung. Die Tatsache, daß durch Laugung der größte Teil des eingebauten Urans gewonnen werden kann, wird durch die beim Mahlprozeß aufreißenden Splatrisse erklärt, die bevorzugt an Stellen auftreten, wo Gitterbereiche von CaF2 durch UO2 ersetzt worden sind.
Im zweiten Teil wird über den Versuch berichtet, mit Hilfe von Spurenbestimmungen auf Metalle der Joachimsthaler Formation eine geochemische Methode zur Auffindung unerschlossener Uranvorkommen in der Grube Marienschacht zu entwickeln. Das Vorkommen von Wismut konnte nachgewiesen werden, jedoch war keine Wismuthofbildung um bereits bekannte Urtananreicherungen festzustellen."
Das Schrifttum nennt 10 Arbeiten, davon 2 mit Wölsendorf-Bezug.
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