Gips
im Wölsendorfer Flußspat-Revier
Chem. Formel: CaSO4
Strich: weiß
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Gips x, ca. 3 mm Grube Hermine
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Dieses Mineral wurde, wohl weil
unscheinbar offensichtlich in
Wölsendorf
lange übersehen, zumindet wird es in der älteren Literatur
nicht
genannt. Dabei tritt Gips in vielen Gruben, namentlich Hermine,
Cäcilia,
Roland und Marienschacht auf. Die kleinen, fast immer klaren oder
weißen
Kristalle erscheinen in Hohlräumen auf Fluorit und Quarzkristallen
aufgewachsen. Eine Unterscheidungsmöglichkeit zum manchmal
ähnlichen
Baryt bietet die typische Kristallform (schräge Endflächen)
und
der Glanz. In jüngster Zeit wurden Kristalle bis 1/2 cm (Roland)
gefunden,
kleinere Kristalle sind meistens aber schöner ausgebildet.
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Roland: Wie auf mehreren anderen Gruben auch findet sich Gips
in kleinen,
farblosen bis weißen Kriställchen als jüngste Bildung
auf
Quarz und Fluorit. Bildbreite 5 mm.
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Hermine: Unverkennbar und typisch: Gipskristalle ca. 3 mm
groß
auf Fluorit.
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Roland: Etwa 2mm großer Gipskristall, wobei die
schrägen
Endflächen ein gutes Erkennungsmerkmal sind.
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Siehe (Sammlung Wolfgang Bäumler) auch www.vfmg-weiden.de/wob/wob607.htm.