Dieser Band enthält einen revierbezogenen Beitrag:

KÖHLER, J., "Zur Entstehung der Nabburger Flußspatlagerstätten", Geol. Rundsch., 32, Heft 1/2, S. 71-92, Stuttgart, 1941 

Dieser grudlegende Artikel von Joachim Köhler (Graz) enthält zwei Abbildungen (davon eine Lagerstättenkarte) und ist wie folgt gegliedert:
 
  1. Einleitung, Kennzeichnung der Lagerstätte
  2. Geologische Stellung
  3. Mineralbestand der Lagerstätte
  4. Stoffbestand und Stoffwechsel
  5. Ableitung des Stoffbestandes aus dem reagierenden Kristallisationsbereich
  6. Das Alter der Lagerstätte, Vergleiche
  7. Zusammenfassung
  8. Schriften
Das sehr umfangreiche Schrifttum nennt 75 Arbeiten, die Mehrzahl jedoch nicht unmittelbar revierbezogen. Auf der Lagerstättenkarte sind 11 Bergwerke "in Betrieb" und weiter acht "stillgelegt" eingezeichnet.

In der Zusammenfassung sieht J. Köhler einen engen Zusammenhang mit dem Pfahl:

"Die Nabburger Flußspatgänge liegen auf den Pfahlspalten. Sie sind mit den Pfahlquarz- und Pfahlschiefergängen innig verknüpft, aber nicht nur örtlich, sondern auch tektonisch und durch ableitbaren Stoffaustausch. .... Wechselnde Ausbildung des Mineralbestandes auf engem Raume zusammengedrängt (telescoping) deutet auf das große p-t-Intervall bei der Bildung der Lagerstätte hin. Damit scheint auch eine lange Bildungsdauer gegeben. ... Die Nabburger Gänge gehören also zu jenen "metasomatischen" Lagerstätten im Gefolge von Migma-Plutonen, deren Stoffbestand sich aus Umsetzung bei der Metamorphose erklären läßt."

 

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