Die Grube Erna bei Stulln heute
Die beiden Holz-Fördertürme stellen eine handwerkliche Meisterleistung
dar. Beide Bauwerke sind geschätzt ca. 25 Meter hoch und befinden
sich wie auch die überwachsenen Halden innerhalb eines eingezäunten
Betriebsgeländes. Für das gesamte Areal gilt: "Betreten verboten".
Wer sich dennoch umsieht muß feststellen, daß die gesamten
Anlagen äußerst baufällig sind, einfach verlassen wurden,
und nun jämmerlich verfallen. Dabei sind die Holz-Fördertürme
in der Kriegszeit, wo man den Stahl anderweitig benötigte entstanden
und für den Bergbau eigentlich ungewöhnlich. Auch die umfangreichen
Aufbereitungsanlagen verfallen. Wer sich nach Mineralien umsieht wird kaum
Erfolg haben. Die spärlichen Halden wurden schon vor Jahren abgesucht,
sind großenteils dicht überwachsen und zumindest die obere Schicht
ist total verwittert. Ab und zu, etwa wenn Pingen verfüllt werden,
finden Erdbewegungen statt wo auch Halden angeschnitten werden (siehe Bild
unten). Abgesehen von kleinen Quarzkriställchen, derbem Fluorit und
wenig Baryt war hier nichts zu finden - leider. Die Bilder entstanden im
März 2001.