| DORN, P., "Geologie der Flußspatlagerstätten der Bayerischen Ostmark", Jber. u. Mitt. oberhein. geo. Ver. N.F., 25 S. 1-23, Stuttgart 1936 |
Die Arbeit von Paul Dorn in den "Jahresberichten und Mitteilungen der Oberrheinischen geologischen Vereins" enthält eine Lagerstättenkarte ("Die Flußspatgänge von Nabburg-Wölsendorf" 1:50000, vom Verf. selbst aufgenommen) und vier weitere Abbildungen.Die Gliederung:
Zusammenfassung:
- 1. Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier
- Verbreitung der Gänge
- Gangmächtigkeiten
- Beschaffenheit des Flußspates
- Die Gangart (Scherspat, Quarz, Calcit)
- Übrige Mineralführung
- Nebengestein
- Der Flußspat-Schwerspatgang von Kaaghof bei Nittenau
- 2. Das Regensburger Flußspatrevier
- 3. Tektonik der beiden oberpf. Flußspatreviere
- 4. Das Alter der oberpf. Flußspatgänge
- 5. Bemerkung über die Entstehung der oberpf. Flußspatgänge
- 6. Die Frage der Teufenunterschiede auf den oberpf. Flußspatlagerstätten
- 7. Zusammenfassung
- 8. Schriftverzeichnis
"Die in den beiden Revieren von Nabburg-Wölsendorf und von Regensburg auftretenden Flußspatgänge streichen meist herzynisch und rheinisch, seltener variscisch und Ost-West. Ihre Anlage ist also tektonisch. Auch noch während der Flußspatbildung sind die Gänge tektonischen Prozessen ausgesetzt gewesen. Als Bildungszeit der Oberpfälzer Flußspatgänge kommt das oberste Oberkarbon in Frage. Seit dieser Zeit sind, wie die Analyse einer im Wölsendorfer Revier gefundenen Pechblende durch HECHT und ihre Auswertung zeigen, rd. 200 Millionen Jahre vergangen."
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