Chrysokoll im Wölsendorfer Flußspat-Revier

Chem. Formel: CuSiO3.nH2O
Härte: 2-4
Strich: weiß-grünlich
Dichte: 2-2.2
Synonym: Kieselkupfer, Kieselmalachit, Kupfergrün

Dieses auffällig blaugrün gefärbte Mineral trat bevorzugt in der Reviermitte (Roland, Marienschacht), auch abseits von primären Kupfermineralien (z.B. Grube Hanns) auf. Chrysokoll bildet kugelige, nierige Überzüge (leicht fettiger Glasglanz, "gealtertes Gel"), ist aber auch erdig (dann jedoch schwer zu bestimmen) anzutreffen. Früher fand dieses Mineral wenig Beachtung, da es erstens recht selten ist und zweitens in seiner Ausbildung "unspektakulär" auftritt und zudem keine größere Massen bildet.
 


Roland: Chrysokoll in ganz mustergültiger Ausbildung. Bildbreite 7 mm
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Roland:  Das Kupfermineral Chrysokoll, hier mit Baryt (hell) und Fluorit (dunkel) trat verstärkt in der Reviermitte auf. Bildbreite 4 cm. 
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Roland: Kleine Chrysokoll-Kügelchen auf/mit zersetztem Kupferkies. Bildbreite ca. 4 mm
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