|
|
|
|
|
|
Flußspatgrube Cäcilia bei Stulln

"Ruine"der Grube Cäcilia (Aufbereitung, Sommer
2001)
1933 vereinigte der neu abgeteufte Schacht Cäcilia II die
Kleinunternehmen
"Hochscheidt und Reichhat", es wurden Tiefen von 180m, dann 290m und
als
Unterwerksbau 320 m angefahren. Bohrungen in größere Teufe
zeigten,
dass man sich mit dem tiefsten Abbau bereits in der Wurzel der
Lagerstätte
befand.
![]() |
Das "größte Flußspatbergwerk der Welt" ...
hatte einen
einfachen, unscheinbaren Holz-Förderturm (steht heute leider nicht
mehr). Hauptsächlich baute der Grube Cäcilia auf dem
Cäcilia-Gang,
der nach einigen Berichten an wenigen Stellen sogar über 10 Meter
mächtig war, jedoch in größerer Tiefe vertaubte. Die
beste
Beschreibung der Grube lieferte RIEDEL, H. (1952 und 1954).
Bild bei M. Koller |
| Das historisches Bild zeigt
das Grubengebäude mit Förderturm vor dem II. Weltkrieg. Die
Grube "Cäcilia" (nicht "Cäcilie") war zu dieser Zeit in der
ersten Blüte. |
![]() |
RIEDEL (1952) schreibt zur Lagerstätte: "Die Grube baut auf einen hercynisch streichenden Hauptgang, dessen Streichen bei N 60° - 65° W liegt und dessen durchschnittliches Fallen in den oberen Teufen steiler (75° - 80° SW) und auf der tiefsten Sohle (180 m) mit allgemein 65 - 70° SW gemessen werden konnte (in flußspatführenden Teilen wird das Einfallen auch steiler bis zu 80°), Länge der aufgeschlossenen Gangstrecke um 800 m!"