Galenit (Bleiglanz) im Wölsendorfer Flußspat-Revier
 
 
Chem. Formel:  PbS
Dichte:  7,58
Härte:  2,5-3
Strich:  schwarzgrau, silbrig
Spaltbarkeit: vollkommen nach Würfel
Synonym: Galenit

Kubooktaeder (Kombination Würfel/Oktaeder)

Bleiglanz (Galenit) ist im Süd-Osten des Reviers, und stellenweise (Marienschacht, Bleiloch) häufig, meistens derb (also nur selten idiomorphen Kristalle). Im westlichen Revierteil wurden Bleiglanzkristalle (auch epitaktisch) auf Fluorit aufgewachsen oder in Fluorit eingewachsen gefunden. Typische Kristallform ist dabei eine Kombination von Würfel und Oktaeder ("Kubooktaeder").  Der Bleiglanz hat einen geringen Silberanteil und war deswegen Ziel der ersten Bergbauversuche im Wölsendorfer Revier (siehe Geschichte der Reviers). Mir dem Galenit sind gerne Zinkblende und Kupferkies in der Paragenese. Aus dem Bleiglanz gehen eine Reihe sekundärer Pb-Mineralien (in abnehmender Häufigkeit im Revier) Pyromorphit, Cerussit und Wulfenit hervor.
 


Hermine: Bleiglanzkristall auf wasserklarem Fluorit und Quarz. Bildbreite ca. 3 mm, Sammlung Wolfgang Bäumler.
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Hermine:  Bleiglanz (Würfel, Oktaeder und Kubooktaeder) überziehen grau-grünliche Flußspatkristalle. Begleitend tritt (sehr untergeordnet) Zinkblende und Kupferkies mit auf. Bildbreite ca. 6 cm.
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Hermine: Bleiglanz-Kubooktaeder auf Fluorit. Bildbreite 5 mm.
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Marienschacht: "Derber" Bleiglanz, mit wenig violettem Fluorit, typischerweise in nest- und linsenförmigen Butzen in den Flußspatgängen zu finden.
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