Die Mineralien des Wölsendorfer Flußspat-Reviers
 
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Amethyst im Wölsendorfer Flußspat-Revier

Eigentlich ist Amethyst kein typisches Sammlermineral von Wölsendorf. Jedoch sind die seltenen und teilweise prächtig gefärbten Stufen gesuchte Raritäten, die in keiner Wölsendorf-Sammlung fehlen dürfen. Die besten und größten Amethyst-Kristalle kamen ohne Zweifel von der Grube Heßer Stein. Aber auch andere Gruben, namentlich Ernst & August, Roland, Erika, Marienschacht und Johannesschacht lieferten gute Stücke. Nicht allzu selten kam Amethyst auch auf der Grube Hermine vor, jedoch oft nur (sehr) schwach gefärbt.

Erika: Gute Amethystkristalle, wie auf dem Bild links kamen nur selten vor. Manchmal entsteht der violette Eindruck durch den untergelagerten Fluorit, hier jedoch durch die Eigenfarbe des Quarzes.
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Hermine: Helle Amethystkristalle auf Fluorit. Bildbreite 7 cm.
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Heißer Stein: Seitenansicht einer Eisenkiesel-Stufe: von unten: grünlicher Fluorit, Amethyst, klarer Quarz, Eisenkiesel. Bildbreite ca. 6 cm 
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Heißer Stein: Übergang vom Amethyst (vorne) in Eisenkiesel (hinten), Bildmitte 2 cm großer Kristall. Solche Stufen kamen nur vom "Heißen Stein".
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Heißer Stein: Amethyst-Phantom in Bergkristall, Spitze wieder durch Hämatit rot gefärbt, teilweise von Quarzkriställchen überkrustet. Bildbreite 2,4 cm
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Rolandgang (Johannesschacht): Kräftig gefärbte Kristalle. Bildbreite 5 cm
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Grube Pfeiffer: Stufe mit hellen Amethyst-Kristallen, Bildbreite 6 cm
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Grube Roland: Limonit auf kleine, kräftig gefärbten Amethystkristallen. Bildbreite 8 cm.
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