Stinkspat - Antozonit Ursachen von Geruch und Färbung
Als Stinkspat wird eine violettschwarze bis schwarze, nur in Splittern
durchscheinende, bei mechanischer Bearbeitung stechend riechende
Fluorit-Varietät bezeichnet. Der Name "Stinkspat" ist keine
IMA-anerkannte Mineralbezeichnung. Stinkspat tritt in Wölsendorf
im zentralen Revierteil reichlich auf, ist aber auch von vielen
Lokalitäten weltweit bekannt, praktisch immer dort, wo Fluorit und
nennenswerte Mengen von Uranmineralien gemeinsam vorkommen.
Seit über 200 Jahren hat der Wölsendorfer Stinkspat die
Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf sich gezogen. Die alten
Bezeichnungen Stink-Fluß, Stinkfluss, Stinkspath und Antozonit
sollten heute
nicht mehr gebraucht werden.
Geschichtliches /
Forschungsgeschichte:
In der Zeit um 1500 wurde Stinkspat-Pulver als Pigment
verwendet (25). 1816 erwähnt HOFFMANN "eine schwärzlich-violblaue derbe
Varietät von Flussspath der bei Welsendorf in der Oberpfalz
auftritt und sich dadurch
auszeichnet, dass er beim Ritzen oder beim Zerreiben einen starken
eigenthümlichen Geruch verbreitet" (16).
J. N. FUCHS führt 1842 Jod
als Ursache für den Geruch an (21).
G. BISCHOF macht 1864 organische
Substanzen für Geruch und möglicherweise
für die Farbe verantwortlich. "Von
ihnen rührt ohne Zweifel der unangenehme Geruch her, den diese und
einige andere Flussspathe beim Reiben und Schlagen entwickeln.
Vielleicht sind solche organische Überreste auch zum Teil die
Ursache der so mannigfaltigen Färbungen, welche dieses Mineral
zeigt." (22)
SCHAFHAEUTL schreibt 1859: "Unbegreiflich
ist mir, wie das Vorhandensein einer bleichenden Chlorverbindung in
diesem Minerale noch bis zu dieser Stunde bezweifelt werden konnte.
Wenn man nicht mit zu kleinen Mengen arbeitet, lässt sich das
Chlor in der unzweideutigsten
Weise abscheiden." (23)
C. F. SCHÖNBEIN (entdeckte 1840 das Ozon) bezeichnete drei
Modifikationen des Sauerstoffs als "neutralen Sauerstoff", "Ozon" =
positive Modifikation und "Antozon" = negative Modifikation. Er
führte aus, dass im "dunkelbauen
Flusspath von Wölsendorf in
der Oberpfalz freies Antozon
enthalten sei" (9), (10) und vermutete
einen Zusammenhang von Geruch und Färbung (11). Aus jener Zeit
stammt
auch die Bezeichnung "Antozonit" für den Stinkspat (14).
F. X. ZIPPE berichtete 1859, dass der Wölsendorfer Stinkspat nach
Ozon riechen soll (17). A.
SCHRÖTTER schreibt 1860: "Zerreibt
man ein auch nur erbsengroßes Stückchen dieses Flussspathes
in einem Achatmörser, so verbreitet sich ein Geruch, der so
unverkennbar der des Ozons
ist, dass darüber kein Zweifel
entstehen kann." (18)
1861 vertrat WÖHLER in einem Briefwechsel mit LIEBIG die Idee,
freies Fluor im Wölsendorfer Stinkspat könnte für den
Geruch ursächlich sein (19) und O. LÖW schreibt 1881: „Als ich kürzlich die
Flußspatgänge von Wölsendorf besuchte ... gelangte ich
zur Überzeugung, daß hier freies Fluor vorliege, welches seine
Entstehung der Dissoziation einer geringen Menge eines beigegebenen
fremden Fluorids verdanke.“ (20)
L. GOEBEL meldet 1930: "Die
fraglichen Flußspäte sind schwarz und bröckelig; das
durch die Strahlung neutralisierte Fluor entweicht beim Reiben oder
Zerschlagen (Geruch)." (13)
F. HENRICH schreibt 1920 (12): "Ich
habe
den Spat in einem Mörser zerrieben. Der dabei
auftretende Geruch ist typisch derjenige von Fluor, so sehr, daß
der Gehalt des Fluors an Ozon nur sehr gering sein kann, wahrscheinlich
gleich Null. Nach wenigen Sekunden verschwindet der Fluorgeruch und an
seine Stelle tritt derjenige von Ozon und schließlich von
Wasserstoffperoxyd. Das Auftreten von Ozon und Wasserstoffperoxyd
dürfte durch den Feuchtigkeitsgehalt des Spates, Mörsers und
der Luft veranlaßt sein." Das ist heute noch
gültige Ansicht, in einer Sache irrt HENRICH:
Wasserstoffperoxid ist geruchlos! Ich vermute, dass
HENRICH statt Wasserstoffperoxid den stechend riechenden
Fluorwasserstoff (HF) meint.
R. KRANZ hat das Gas Sulfurylfluorid im Stinkspat von
Wölsendorf entdeckt (5), siehe auch die Untersuchung von
BRAITHWAITE et.al. (4) und W. LIEBER hat dieses Gas
für den Geruch verantwortlich gemacht (15). Sicher ist das
hochgiftige Sulfurylfluorid im Stinkspat -da geruchlos- aber nicht
für das "Stinken" ursächlich.
Die violett-schwarze Farbe vom
Stinkspat
Geologische Betrachtungen, experimentelle und analytische
Untersuchungen beweisen dass
die violette bis schwarze Färbung
des Stinkspats in Zusammenhang mit radioktiver Bestrahlung seht (32).
Dünnschliffe von Wölsendorfer Stinkspat zeigen keine homogene
Farbverteilung,
vielmehr wechseln sich kräftig violett gefärbte Zonen mit
ungefärbten klaren Bereichen ab (15), lediglich im
makroskopischen Gesamtbild erscheint der Stinkspat violett-schwarz,
somit ist zu vermuten dass verschiedene Farbursachen zusammenwirken.
Dass radioaktive Strahlung Fluorit dunkel verfärbt ist ausser
Frage und ist experimentell im Labor beweisbar. Natürlicherweise
kann man mikroskopisch im Fluorit um radioaktive Einschlüsse
konzentrische Ringe (sog.
Halos) sehen. Hier kann der Fluorit gefärbt oder entfärbt
sein. Diese Halos stellen
Emmanations-Höfe um Uranmineralien dar
und man kann aus
dem Durchmesser eines Ringes auf das zerfallene Isotop
zurückrechnen. Siehe (24).
Violette Färbung wird bei Fluorit durch
Gitter-Fehlstellen verursacht (starke Gitterstörungen im Stinkspat
wurden bereits 1924 mittels Laue-Diagramm festgestellt), wobei diese
Fehlstellen durch Elektronen besetzt die Farbzentren (F-Zentren) bilden.
In Ionengittern (und ein solches liegt bei Fluorit vor) treten
Frenkel-Defekte in der Form auf, dass einzelne
Atome die auf einem regulären Gitterplatz fehlen (V-Defekt) auf
einem Zwischengitterplatz (ZGA) sitzen. Die Anionenfehlstellen
(V-Defekte) bilden die Voraussetzung für F-Zentren. Die von
Kationen
umgebenen Gitterlücken wirken als Eletronenfallen, wobei die
eingefangenen Elektronen auf einem viel niedirgeren Energieniveau als
in der Elektronenhülle gebunden sind. Diese Bindungsenergien
liegen im Bereich des sichtbaren Lichts, so dass eine entsprechende
Licht-Absorption erfolgen kann.
Die
Anionen-Frenkel-Gitterlücke wird durch ein Elektron (rot) besetzt
und bildet ein F-Zentrum.
F-Zentren können auch durch Schottky-Defekte entstehen.
Begünstigt und stabilisiert werden die F-Zentren durch Fremdionen
im Kristallgitter, typischerweise Yttrium oder Seltene Erden
(assoziierte F-Zentren). BEAUMONT und HEYES (30) erklären 1969 die
M-Zentren als paarweise angeordnete F-Zentren (nach heutiger
Bezeichnung F2-Zentren). Bei
spektroskopischen Untersuchungen, und zwar an
röntgenverfärbten alkalimetalldotierten CaF2-Kristallen
fanden 1974 RAUCH und SENFF (31) nicht die erwarteten F-Zentren,
vielmehr konnten die Daten im Rahmen eines neuen Farbzentermodells als
Hinweis auf Aggregate aus vier F-Zentren in tetraedrischer Anordnung
gedeutet werden (F4-Zentren). Durch die
Untersuchung von Absorptionsspektren konnten 1979 BIRSOY und MURR (32)
zeigen, dass die natürliche Radioaktivität bei der Erzeugung
der Verfärbung in den natürlichen Fluoriten wesentlich ist.
Durch Erhitzen kann diese Art der Färbung (durch F-Zentren bzw. FN-Zentren)
in vielen Fällen, auch bei Proben aus dem Wölsendorfer
Revier, aufgehoben werden, neuerliche künstliche (energiereiche)
Bestrahlung
färbt den Fluorit dann wieder. Nicht selten ist bei der
thermischen Entfärbung eine Leuchterscheinung (Thermolumineszenz)
zu beobachten. Dem dunkelvioletten bis schwarzen Wölsendorfer
Stinkspat fehlt diese
Eigenschaft oft aber nicht immer. F-Zentren müssen nicht durch
radioaktive
Bestrahlung entstehen, diese können auch während des
Kristallwachstums angelegt werden. Oft ist reiner Stinkspat
nicht oder nur sehr gering radioaktiv, mitunter geht allerdings von
makroskopisch oder mikroskopisch sichtbaren, eingelagerten
Uranmineralien eine deutliche Aktivität aus.
Das häufige Fehlen der Photolumineszenz-Eigenschaften könnte
auf einen
(oft
nicht unerheblichen) Eisenanteil im Stinkspat zurückgeführt
werden, da Eisen als "Lumineszenz-Gift" wirkt. Sowohl Fe2+ wie Fe3+
wirken als Quencher und ermöglichen einen strahlungslosen
IC-Übergang. Stinkspat kann normalerweise nur durch extreme
thermische
Behandlung
entfärbt werden, er zeigte dabei keine Thermolumineszenz,
Phosphoreszenz
oder Fluoreszenz. Diese Beobachtungen sprechen gegen eine
reine
Färbung durch F-Zentren.
Die wiederholt schon in älterer Literatur erwähnte
Färbung des Stinkspats durch "kolloidales Kalzium" war
umstritten. Spektroskopische Untersuchungen an natürlichem Fluorit
(Stinkspat) und experimentelle Untersuchungen (26)
sprechen für diese Theorie. EKMANIS (1) schreibt:
"Spectralanalysis shows that colloidal calcium particles of the kind
present in
naturally coloured fluorite crystals." Dass bei dabei auch Fluor-Gas
entstehen und austreten kann wurde experimentell ebenfalls festgestellt
(3). Mittels Massenspektroskopie wurde freies Fluor in Stinkspat
erstmals 1965 nachgewiesen (33). OKRUSCH und MATTHES (8) schreiben von
kolloidaler Verteilung des
Ca färbend im Wölsendorfer Stinkspat.
Treffen viele F-Zentren zusammen (oder diffundieren sie zusammen)
könnte man von "Clusterbildung", "Koagulation" bzw.
"Fehlstellenkondensation" sprechen. Diese Ca-Nanopartikel entsprechen
dem, was nicht ganz treffend als kolloidales Calcium bezeichnet wurde.
Die Bildungsvorgänge- und Bedingungen solcher Nanoteilchen wurde
u.a. von 1979 HUGHES und JAIN (27) und 1998 von KUZOVKOV et al. (28)
theoretisch und experimentell untersucht. Aufgrund ähnlicher
Gitterparameter von metallischem Calcium und Fluorit sind diese
Nanopartikel zunächst stabil. CRAMER et al. (29) konnten 2005
weiterhin experimentell zeigen, dass selbst diese Ca-Cluster durch
intensive UV-Bestrahlung aufgelöst und der Fluorit demzufolge
entfärbt werden kann.
Geruch vom Stinkspat
Der Geruch stellt sich beim Zerschlagen, Reiben, Bohren, Sägen
und Schleifen ein. Die Gründe sind hinreichend
erforscht worden, auch wenn der stechende Geruch die Chemiker im
wahrsten Sinne
des Wortes an der Nase herumgeführt hat. Es sei
angemerkt, dass
der unangenehme Geruch so stark war, dass Bergleute sogar erbrechen
mussten - Fluor ist zudem das giftigste Nichtmetall.
Durch endogene oder exogene radioaktive Bestrahlung (alpha-Strahlung
durch Zerfall radioaktiver Isotope) findet eine Radiolyse statt,
die den Fluorit teilweise in Calzium und Fluor aufspaltet. Das freie
Fluor entweicht bei mechanischer Beanspruchung und reagiert mit Wasser
(z.B. aus der Luft-Feuchtigkeit):
H2O + F2
-> 1/2O2^ + 2HF
Das radikale Sauerstoffatom reagiert mit O2
(aus der Luft) zu O3 (Ozon).
Wir haben
also drei stechend riechende Verbindungen: Fluor, Ozon und
Fluorwasserstoff.
Literatur:
1) Ekmanis Yu., Radchenko Yu., Rud I. "The coloration
peculiarities of
calcium fluoride minerals", Latvian Journal of physics ans technical
sciences, 4, 2000
2) R. Bennewitz, C. Günther, M. Reichling, E. Matthias, S.
Vijayalakshmi, A. V. Barnes, N. H. Tolk, "Size evolution of low energy
electron generated Ca colloids in CaF2", Appl. Phys. Lett. 66 (3), 16.
Januar 1995
3) R. Bennewitz, D. Smith, and M. Reichling, "Bulk and surface
processes in low-energy-electron-induced decomposition of CaF",
Physikal Review Volume 59, Nr. 12, 15. März 1999
4) BRAITHWAITE, R.S.W.; FLOWERS, W.T.; HASZELDINE, R.
& RUSSEL, M. (1973): The cause of the colour
of BLUE JOHN and other purple fluorites. Mineral Mag. 43,
Seiten 243 - 250
5) KRANZ, R.,
"Organische Fluor-Verbindungen in den Gaseinschlüssen der
Wölsendorfer
Flußspäte", in Naturwissenschaften (Springer-Verlag
ISSN:
0028-1042 Seite 593-600), 1966
6)
JACOBS, P. W. M., NERENBERG, M. A. H., GOVINDARAJAN,
J., HARIDASAN, T.M., "The entropy of formation of anion Frenkel
defects in fluorites: a quasiharmonic calculation for calcium
fluoride", Journal of Physics, C: Solid State Physics 15, S.
4245-4258, 1982 <Abstrakt>
7) V. P. Zhukov and V. M. Zanullina "First-principles
calculations of the electronic structure of fluorite-type crystals
(CaF2, BaF2, SrF2, and PbF2) containing Frenkel defects. Analysis of
optical and transport properties", Physics of the Solid State, November
1998, Volume 40, Issue 11, S. 1827-1832 <Abstrakt>
8) OKRUSCH, M., MATTHES, S., "Mineralogie: Eine Einführung
in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde",
7. Auflage, Springer 2005, Seite 47
9) HERR, A. Zeitschrift "Der Praktische Arzt", Vortrag. Prof.
SCHÖNBEIN, (Verlag G. Rathgeber), Wetzlar,1861, Seite 143
10) SCHÖNBEIN, "Über das Vorkommen des freien
positiv-activen Sauerstoffes in dem Wölsendorfer Flusspath" in
Verhandlungen der Naturforschenden Gesellschaft in Basel, 3, Seite
165-177, Basel 1861
11) SCHÖNBEIN, "Über den muthmasslichen Zusammenhang
der Antozon-haltigkeit des Wölsendorfer Flusspathes mit dem darin
enthaltenen blauen Farbstoffe", in Verhandlungen der Naturforschenden
Gesellschaft in Basel, 3, Seite 408-416, Basel 1861
12) HENRICH, F., "Über den Stand der Untersuchungen der
Wässer
und
Gesteine Bayerns auf Radioaktivität und über den
Flußspat
vom Wölsenberg", Zeitschrift f. angew. Chemie, XXXIII Seite 1 u.
f.,
1920
13) GOEBEL, L., "Radioaktive
Umwandlungserscheinungen
am Fluorit von Wölsendorf", S.-Ber. Akad. Wiss. Wien,
Math.-naturw.
Kl., Abt. I, 139, Wien 1930
14) DANA, J. D., BRUSH, G., J., "The System of Mineralogy:
Descriptive Mineralogy" (Zitat: Seite 124), 827 Seiten, 1868
15) LIEBER, W., "Farbentstehung und -verteilung in Fluorit"
in
Der Aufschluss 46 (1995), Heft 1, Seiten 1 - 11
16) HOFFMANN (1816), Lehrbuch der Mineralogie, Dritter Band, S.
112
17) ZIPPE, F., X., M. (1859) Lehrbuch der Mineralogie mit
naturhistorischer Grundlage, Wien
18) SCHRÖTTER, A., (1860) Über das Vorkommen des Ozons
im Mineralreiche, Annalen der Physik und Chemie, S. 561-572
19) WÖHLER (1888) Liebigs und Wöhlers Briefwechsel,
Band 2 S. 107
20) LÖW, O., (1881) Berichte der Deutschen Chemischen
Gesellschaft, 14 1881, S. 1144
21) FUCHS, J.,N. von (1842) Naturgeschichte des
Mineralreichs, München
22) BISCHOF (1864), Lehrbuch der chemischen und physikalischen
Geologie, Bonn, Marcus
23) SCHAFHAEUTL (1859) Journal für praktische Chemie
25) RICHTER, M., HAHN, O., FUCHS, R. (2001) Purple Fluorite: A
Little Known Artists' Pigment and Its Use in Late Gothic and Early
Renaissance Painting in Northern Europe, Studies in Conservation, Vol.
46, No. 1, pp. 1-13, doi:10.2307/1506878
27) HUGHES A. und JAIN S. (1979) Metal colloids in ionic
crystals, Advances in Physics, Volume 28, 717-828
28) KUZOVKOV, V., KOTOMIN, E., NIESSEN, W. (1998)
Discrete-lattice theory for Frenkel-defect aggregation in irradiated
ionic solids, Phys. Rev. B 58, 8454 - 8463
29) CRAMER, L., SCHUBERT, B., PETITE, P., LANGFORD, S.,
DICKINSON, J. (2005) Laser interactions with embedded Ca metal
nanoparticles in single crystal CaF2, J. Appl. Phys. 97, 074307
30) BEAUMONT, J., HAYES, W. (1969) M Centres in Alkaline Earth
Fluorides, Proc. Roy. Soc. A. 309, 41-52
31) RAUCH, R., SENFF, I. (1974) Spectroscopic investigations of a
new type of colour centres in additively coloured pure alkaline earth
fluoride crystals, Physica Status Solidi, Volume 26, Issue
2, 537 - 545
32) BIRSOY, R., MURR, L. (1979) Coloring of natural fluorites,
Physica Status Solidi, Volume 52, Issue 1, 77 - 84
33) HEINRICH & ANDERSON, American Mineralogist 50: S.
1914-1920