
Es traten vorwiegend kurzprismatische, aber auch gedrungene und nadelige Quarzkristalle in den - nicht seltenen Hohlräumen und Klüften des Gesteins auf. Die Bergkristalle sind durch Eisen-Mineralien häuig oberflächlich gelb bis braun gefärbt, innen aber klar. Nicht näher untersuchte Eisen- und Mangan-Mineralien, stellenweise kugelig, traubig-nierig, begleiten den Quarz auf den Klüften.
Fundmöglichkeiten sind praktisch nicht gegeben, wenn man meint, "hingehen und aufsammeln". Wer jedoch vor größeren Grabungen nicht zurückschreckt - und mit schwerem Werkzeug anrückt, könnte - so meine ich - durchaus gute Funde mit nach Hause tragen. Problematisch jedoch, daß das stark aufgekommene Unterholz (schon auf dem Zuweg) die Arbeit erschwert und dummereise Teile des Steinbruch in den 80-er Jahren mit Müll zugeschüttet wurden.
Nachtrag (4/2001) zur Fundmöglichkeit: Anscheinend ist jemand vor einer "größeren Grabung" nicht zurückgeschreckt. Die bekannten Quarzgänge wurden frisch angegraben, den Kristallbruchstücken nach, die im Aushub lagen, zu urteilen, muß auch nicht schlecht gefunden worden sein. Ein gutes Beispiel, daß man keine Fundstelle ganz abschreiben sollte.
Literatur:
Weber Berthold, "Mineralfundstellen unserer
Heimat",
ISBN 3-922486-07X, Verlag Papier-Weber, Weiden 1976 und 1982
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