"Judo - der Weg ist das Ziel"
 
Ja, ich betreibe den Kampfsport Judo. 

Organisiert bin ich im:
Beide Vereine gehören dem Judobezirk Oberpfalz (www.oberpfalzjudo.de)externer Link und dieser wiederum dem Bayerischen Judoverband (www.b-j-v.deexterner Link) an.

Begonnen habe ich mit Judo 1970 im TB Weiden, Gelbgurt: 30.9.72, Orangegurt 28.1.74, Grüngurt 25.10.74, Blaugurt 16.6.75, Braungurt 9.5.79, Schwarzgurt (I. Dan) 12.4.83. Auf Meisterschaften und in Ligen selbst aktiv bis 1985, seither "nur" als Trainer, Betreuer, sportl. Leiter und Prüfer. In den letzten 15 Jahren habe ich jedes Jahr ein oder mehrere Judoka aus meinem Training zur Deutschen Meisterschaft gebracht. Heute darf ich den III. Dan (Schwarzgurt) tragen, bin stempelberechtigter Prüfer und lasse es mir jedoch nicht nehmen mit den "Jungen" (vom Anfänger bis Bundesligakämpfer) zu "raufen", auch wenn mir die altersbedingten "Zipperlein"  besonders am Tag danach zu schaffen machen. In den letzten zehn Jahren ist mir der Bodenkampf immer lieber geworden und mich begleitet der Ruf "unwürgbar" zu sein. Meine Lieblingstechniken waren / sind (hat sich über die Jahre auch geändert) Beingreifer, Hane-goshi, Fußfeger, Tomoe-nage, Kata-seoi-nage, Yoko-otoshi  und Ko-soto-gake.  Ich fühle mich mit rechtem und linkem Griff im Stand-Randori wohl und wähle gerne die Seite mit der mein Gegenüber mehr Probleme hat. Man sagt mir nach, auch aus Griffunterlegenheit ganz gut zu kämpfen. Spezialtechnik im Boden ist mein Ushiro-kesa-gatame, den ich aus vielen, auch ungewöhnlichen Positionen ansetzen kann.

Ich stehe im Schnitt 3-4 mal pro Woche auf der Matte, daneben findet man mich öfters auch auf Turnieren und Meisterschaften als Betreuer und Beobachter am Mattenrand. In Insider-Kreisen kennt man mich als "konstuktiven Querdenker", mit dem Motto:

 "Der Weg ist das Ziel"

Dabei versuche ich den Blick für das Ganze zu wahren, (als Trainer und Prüfer) möglichst alle gleich zu behandeln und nicht Erfolge um jeden Preis zu fordern.

Ich sehe im Judo Werte, die über den reinen Wettkampf-Sport hinausgehen:
Die rein sportlichen Werte sind noch schwerer zu beschreiben, denn Judo fordert bzw. fördert:

Dabei läuft im Judo-Wettkampf vieles im Kopf ab. Vieleicht nicht so viel wie beim Schach, aber erheblich mehr als in vielen anderen Sportarten (man studiert den Gegner, sucht dessen Schwächen taktisch auszunutzen usw.).  Schon deswegen halte ich Judo für eine vielseitige -aber auch schwierig zu erlenende- Sportart. Und dennoch - oder gerade deswegen - würde ich jedermann (und Frau) zu dieser Sportart zuraten. Ich jedenfalls habe das (obwohl ich auch Karate und andere Sportarten betrieben habe) nie bereut.