Hagendorf-Süd
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Switzerit - Metaswitzerit von Hagendorf-Süd
 
Chem. Formel: Mn''3[PO4]2.4H2O
Härte: 2.5
Dichte: 3.2

Switzerit wurde 1986 von WHITE J.S. et al. redefiniert. Nach seither gültiger Definition hat Switzerit 7H2O und geht binnen Minuten an der Luft in Metaswitzerit mit 4H2O über. Folglich liegt in den Sammlungen immer Metaswitzerit vor.

Dieses Mineral ist auch in Hagendorf als ausgesprochene Seltenheit zu bezeichnen. Switzerit tritt in mehreren Paragenesen auf, wobei noch die häufigste zusammen mit Hureaulith und Rockbridgeit ist. Da Switzerit auch durch Umbildung aus Fairfieldit entstehen kann, Fairfieldit aber wiederum in mehreren Paragenesen auftritt, ist ein gewisses Spektrum an Begleitmineralien vorzufinden: Sek. Apatit, Reddingit, Calcioferrit und (immer) Rockbridgeit.

Literatur:

White, J.S., Jr., P.B. Leavens, and P.F. Zanazzi (1986) Switzerite redefined as Mn3(PO4)2 •7H2O, and metaswitzerite, Mn3(PO4)2 •4H2O. Amer. Mineral., 71, 1221–1223

 


Seltener, großer (3 mm !) Switzerit-Kristall. Die typische Kristallform ist hier erkennbar.
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Typisch nadelig, leicht rosa gefärbte Switzerit-Kriställchen bilden einen Filz auf Rockbridgeit mit Hureaulith. Bildbreite 1 cm. 
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Nadelige, fast weiße Switzeritkristalle in Rockbridgeit. Bildbreite 3mm. 
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Nadeliger, linealartiger Switzeritkristall, hier mit Strengit und Rockbridgeit , fast weiß. Bildbreite 3 mm 
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Büschelchen von Switzerit mit Hureaulith auf Rockbridgeit. Bildbreite 3 mm
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