| Hagendorf-Süd Einleitung / Übersicht |
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Strunzit, nach und zu Ehren von Prof. Dr.Dr. Hugo Strunz, einem
geborenen
Weidener benannt, ist eines jener Mineralien, für die
Hagendorf-Süd
als
Typ-Lokalität gilt. Dieses
sekundäre
Phosphatmineral bildet strohweiße bis gelbe, nadelige, faserige,
gerne zu Büscheln verwachsene Kristalle, meistens unter 1 cm, in
seltenen
Fällen bis 3 cm Länge. Typischerweise findet sich Strunzit in
leicht zersetzten Rockbridgeit eingewachsen mit Laueit, Stewartit,
Pseudolaueit,
Beraunit, Keckit und Kakoxen. Mitunter sind weitere Mineralien wie
Robertsit,
Mitridatit, jüngster Rockbridgeit, Eisen- und
Mangan-Mineralien
usw. aufgewachsen oder als Überzug anzutreffen. Besonders
schöne
Stücke lieferte die 76,5 m-Sohle. Ob auch, was naheliegend
wäre,
Ferristrunzit und/oder Ferrostrunzit auftritt ist nicht sicher
geklärt,
Strunzit wird hier als Sammelname gebraucht.
Strunzit ist weltweit von vielen Lokalitäten bekannt, neuerdings
auch von Hangedorf-Nord.