Hagendorf-Süd
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Strunzit von Hagendorf-Süd
 
Chem. Formel: Mn''Fe'''2(PO4)2(OH)2.6H2O
Härte: 4
Dichte:  2.47-2.56

Strunzit, nach und zu Ehren von Prof. Dr.Dr. Hugo Strunz, einem geborenen Weidener benannt, ist eines jener Mineralien, für die Hagendorf-Süd als Typ-Lokalität gilt. Dieses sekundäre Phosphatmineral bildet strohweiße bis gelbe, nadelige, faserige, gerne zu Büscheln verwachsene Kristalle, meistens unter 1 cm, in seltenen Fällen bis 3 cm Länge. Typischerweise findet sich Strunzit in leicht zersetzten Rockbridgeit eingewachsen mit Laueit, Stewartit, Pseudolaueit, Beraunit, Keckit und Kakoxen. Mitunter sind weitere Mineralien wie Robertsit, Mitridatit, jüngster Rockbridgeit, Eisen- und Mangan-Mineralien  usw. aufgewachsen oder als Überzug anzutreffen. Besonders schöne Stücke lieferte die 76,5 m-Sohle. Ob auch, was naheliegend wäre, Ferristrunzit und/oder Ferrostrunzit auftritt ist nicht sicher geklärt, Strunzit wird hier als Sammelname gebraucht. Strunzit ist weltweit von vielen Lokalitäten bekannt, neuerdings auch von Hangedorf-Nord.

Typisch nadelig, faserig ausgebildete, strohgelbe Strunzitkristalle bis 1 cm. 
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Wirr angeordnete, nadelige Strunzitkristalle in der für die 76.5 m Sohle typischen Ausbildung 
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Strohgelbe Strunzitbüschel auf Rockbridgeit der mit Beraunit (grünschwarz) überzogen ist mit aufsitzenden Beraunit-Igelchen (orangerot) 
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Kakoxen-Küglechen (orangebraun) auf Strunzit. Bildbreite 4 mm 
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Strunzit mit seitlich aufgewachsenem Stewartit-Kristall. Häufig sitzen Laueit, Pseudolaueit und Stewartit auf Strunzit. Bildbreite 2,5 mm 
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Strunzit mit seitlich aufgewachsenem Stewartit-Kristall. Bildbreite 2 mm 
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