Hagendorf-Süd
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Pseudolaueit von Hagendorf-Süd

Chem. Formel: Mn''Fe'''2[OH|PO4]2.8H2
(Wassergehalt wird auch mit 7-8 H2O angegeben) 

Strich: weiß
Dichte: 2.46
Härte: 3
Typlokalität: Hagendorf-Süd, Oberpfalz, Bayern

 
Für Pseudolaueit ist Hagendorf-Süd die Typ-Lokalität (STRUNZ, 1956). Die Mineralien Laueit, Pseudolaueit und Stewartit haben die gleiche chemische Zusammensetzung, die Verbindung ist also "polymorph".  Laueit kristallisiert triklin-pinakoidal , Pseudolaueit monoklin und für Stewartit finden sich unterschiedliche Angaben (triklin, monoklin), wohl aber eher triklin. Die Erwartung, dass bei gleicher chemischer Zusammensetzung die drei Mineralien auch gemeinsam auftreten, ist durchaus berechtigt. In der Strunzit-Paragenese treten alle drei Mineralien häufig miteinander auf, Strunzit hat -abgesehen vom geringeren Wassergehalt - wieder die gleiche Zusammensetzung. Pseudolaueit bildet gedrungene bis dicktafelige honigbraune bis orange-gelbe Kristalle bis etwa 2 mm. Tafelige Kristalle zeigen häufig eine 6-seitige Form. Pseudolaueitkristalle sind (im Gegensatz zu Laueit) nicht gestreift und finden sich selten größer als 1mm.

Stewartit (links im Hintergrund) und ca. 1mm großer Pseudolaueit-Kristall. Der innere strahlige Aufbau ist vereinzelt zu sehen. 
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Ideal ausgebildeter Pseudolaueitkristall. In der Strunzit-Paragenese ist Pseudolaueit öfters in so schönen - wenn auch kleinen - Kristallen zu finden. Bildbreite 2mm 
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Tafelig ausgebildeter, 6-seitiger Pseudolaueitkristall auf Apatit (-Schaum). Bildbreite 4mm 
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Stewartitkristall (links) und gedrungener Pseudolaueitkristall (rechts), unscharf im Hintergrund ein Strunzit-Büschelchen (hell). Bildbreite 3 mm 
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