Hagendorf-Süd
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Kryzhanovskit von Hagendorf-Süd
 
Chem. Formel:  (Fe''',Mn'')3[PO4]2.3(OH,H2O)
Strich: bräunlich
Dichte: 3,2-3,3
Härte: 3,5-4
 
Das Mineral Kryzhanovskit ist in Hagendorf lange Zeit als Phosphoferrit bezeichnet worden. Das hat folgenden Grund: Der ebenfalls vorhandene Phosphoferrit wandelt sich, unter Beibehaltung der Kristallform durch Auto-Oxydation in Kryzhanovskit um (Fe'' oxidiert zu Fe''' Ladugsausgleich durch H2O<>OH). Da dieser Vorgang keineswegs den gesamten Kristall betreffen muss, also auch Zwischenstufen vorliegen ist eine eindeutige Zuordnung schwierig. Die Farbe kann dabei ein Kriterium zur Bestimmung sein. Kryzhanovskit ist dunkelbraun bis schwarz, reiner Phosphoferrit ist klar, grünlich und bräunlich. Die Paragenese von Phosphoferrit und Kryzhanovskit ist demzufolge auch gleich. Vivianit, Ludlamit und Apatit sind die häufigsten Begleitmineralien von Kryzhanovskit in Hagendorf-Süd, wobei noch anzumerken wäre, daß Kryzhanovskit häufiger und in größeren Kristallen (bis ca. 1 cm) gefunden wurde.
 
 
Kryzhanovskitkristall (dunkel) mit Ludlamit (grünlich). Bildbreite 8mm.  
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Kryzhanovskit ist oft flächenreich ausgebildet, wobei zudem Kristallverwachsungen häufig sind, so daß eine Bestimmung der Kristallflächen schwer fällt. Bildbreite 7mm
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Gut ausgebildete, tiefschwarze Kryzhanovskit-Kristalle. Bildbreite 6mm  
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Kryzhanovskit, scheinbar oktaedrische Formen, tiefschwarz. Bildbreite 6mm  
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