Hagendorf-Süd
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Keckit von Hagendorf-Süd
 
Chem. Formel: Ca(Mn'',Zn)2Fe'''3[(OH)3|(PO4)4].2H2O
Strich: weiß
Härte: 4.5
Dichte: 2.6

Dieses Mineral ist in Hagendorf  lange Zeit übersehen bzw. mit anderen Mineralien verwechselt worden. Keckit wurde nach dem in Weiden geborenen Dipl.-Chemiker Erich Keck benannt und Hagendof-Süd ist die Typ-Lokalität für dieses Mineral. Die vielen Erscheinungsformen in unterschiedlichen Paragenesen manchen eine sichere Bestimmung schwer: Gelbbraune Kristalle mit Phosphophyllit, tafelig, plattig, auch linealartig gestreckt, radialstrahlig (pseudomorph nach Rockbridgeit), büschelig, lichtgelb bis rotbraun, als Krusten und Überzüge, Keckit hat viele Gesichter. Auf Phosphophyllit epitaktisch aufgewachsene Kristalle haben sich ebenfalls als Keckit erwiesen. Typische Paragenesen sind (neben der Phosphophyllit-Paragenese mit Schoonerit) Rockbridgeit, Hureaulith, Strunzit, und Beraunit. Keckit ist in Hagendorf weit verbreitet, die Kristalle bleiben jedoch immer klein.
 
 


Einzelne, linealartige Keckitkristalle auf Rockbridgeit. Bildbreite 3 mm 
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Bisweilen zeigen Keckitkristalle innen rundliche Phantom-Strukturen wie hier. Bildbreite 3 mm 
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Keckitkristalle sind gerne parallel verwachsen, wie hier. Das Kristallbündel sitzt auf Hureaulith, der weniger gut ausgebildet ist, auf. Bildbreite 3mm 
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