Hagendorf-Süd
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Kakoxen von Hagendorf-Süd
 
Chem. Formel:  (Fe''',Al)25[O6|(OH)12(PO4)17].75H2O (wohl genaue, aktuelle Formel)
oder Fe'''24(AlO6)(PO4)17(OH)12.75H2O
oder Al3[(OH,F)3|(PO4)2].5H2O (eisenlos ?)
oder Fe'''4(PO4)3(OH)3.12H2O (ohne Al ?)
Strich: gelb
Härte: 3-4
Dichte: 2.3
Typ-Lokalität: Hrebek, Sv.Dobrotiva, Tschechien

Das Auftreten von Kakoxen in Hagendorf war lange Zeit umstritten. Immer wieder wurde "verdächtiges" Material untersucht, mal war es Beraunit, mal Strunzit usw. Anderseits ist auch die chemische Zusammensetzung wie auch die Kristallstruktur alles andere als klar (siehe Formlen oben) und Gegenstand neuerer Untersuchungen, obwohl das Mineral schon seit 1825 (durch STEINMANN) bekannt ist. Die zahlreichen Analysen haben freilich dazu beigetragen, daß wir heute recht gut beschreiben könne, wie Kakoxen in Hagendorf auftritt, wenngleich auch nicht immer eine optische Abgrenzung zu anderen ähnlichen Mineralien möglich ist. Typisch für Kakoxen sind kleine gelb-orange-braune Kügelchen in der Strunzit-Paragenese oder im zersetzten Zwieselit. Kakoxen sitzt auch gerne auf Strunzit, Strengit, Beraunit oder Rockbridgeit auf, manchmal überzieht ein feiner Rasen mit Kügelchen Hohlräume im Quarz. Kennzeichnend ist der wachsartige bis ins fettartige wechselnde Glanz und die gegenüber Strunzit kräftigere Farbe.
 
 

Kakoxen-Kügelchen auf Strunzit. Hier fällt der Unterschied zum Strunzit in der Farbe besonders auf.  Bildbreite 3 mm. 
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Kakoxen-Kügelchen bauen sich aus radial angeordneten nadeligen Kriställchen auf. Bildbreite 5 mm 
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Ganz typisch sind wachsartige, leider immer auch sehr kleine Kügelchen.  Bildbreite 2mm 
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Kakoxen-Kügelchen, gelb-braun und wachsglänzend auf einem unschaf ausgebildeten Quarzkristall. Bildbreite 1 cm. 
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