| Hagendorf-Süd Einleitung / Übersicht |
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Das Auftreten von Kakoxen in Hagendorf war lange Zeit umstritten.
Immer
wieder wurde "verdächtiges" Material untersucht, mal war es
Beraunit,
mal Strunzit usw. Anderseits ist auch die chemische Zusammensetzung wie
auch die Kristallstruktur alles andere als klar (siehe Formlen oben)
und
Gegenstand neuerer Untersuchungen, obwohl das Mineral schon seit 1825
(durch
STEINMANN) bekannt ist. Die zahlreichen Analysen haben freilich dazu
beigetragen,
daß wir heute recht gut beschreiben könne, wie Kakoxen in
Hagendorf
auftritt, wenngleich auch nicht immer eine optische Abgrenzung zu
anderen
ähnlichen Mineralien möglich ist. Typisch für Kakoxen
sind
kleine gelb-orange-braune Kügelchen in der Strunzit-Paragenese
oder
im zersetzten Zwieselit. Kakoxen sitzt auch gerne auf Strunzit,
Strengit,
Beraunit oder Rockbridgeit auf, manchmal überzieht ein feiner
Rasen
mit Kügelchen Hohlräume im Quarz. Kennzeichnend ist der
wachsartige
bis ins fettartige wechselnde Glanz und die gegenüber Strunzit
kräftigere
Farbe.