Hagendorf-Süd
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Chalkosiderit von Hagendorf-Süd
 
Chem. Formel: Cu(Fe''',Al)6[(OH)4|(PO4)2]2.4H2O
oder in aderer Aufstellung: Cu(Fe''',Al)6[(OH)2|PO4]4.4H2O
Strich: weiß bis grünlichweiß
Härte 4.5
Dichte: 3.22-3.25

Dieses Mineral ist an die Oxidationszone von Kupfererzlagerstätten gebunden. Und es kommt weltweit ausgesprochen selten vor, weil zugleich reichlich gelöste Phosphate zur Bildung benötigt werden. Auch in Hagendorf gehört Chalkosiderit zu den Raritäten. In der näheren Umgebung der Kupfer-Paragenese wurden kleine, gedrungene Kristalle gefunden. Verglichen mit anderen Vorkommen fällt die in Hagendorf etwas hellere und nicht so kräftige Farbe auf. Abweichungen im chemischen Aufbau mancher Hagendorfer Chalkosiderite ("Chalkosiderit-Analogon", mehr Eisen, weniger Kupfer) rechtfertigen keine neue Benennung dieser Variante. Eine gute Beschreibung zu Chalkosiderit befindet sich im Lapis-Steckbrief Jg. 24 im Heft 12/1999 S. 9-11
 
 

Typisches Erscheinungsbild: olivin- bis flaschengrüne Kriställchen sitzen eher einzeln auf Rockbridgeit/Frondelit 
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Auf den ersten Blick sieht man braun-grünliche bis grüne gedrungene undeutliche Kriställchen auf Rockbridgeit - typisch Chalkosiderit. Bildbreite 10 mm
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Chalkosiderit-Kriställchen, dicht gedrängt auf Rockbridgeit. Bildbreite 2mm. 
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Pseudomalachit-Kügelchen auf Chalkosiderit Kristallrasen. Typisches Beispiel für die Phosphat-Kupfer-Paragenese. Bildbreite 2,5 mm 
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