Hagendorf-Süd
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Chernikovit von Hagendorf-Süd
 
Chem. Formel: (H3O)2[UO2|PO4]2.6H2O
Strich: weiß
keine Fluoreszenz !

Dieses Mineral ist in Hagendorf lange Zeit übersehen und dann zunächst für Uranophan gehalten worden. Chernikovit fand sich bislang in Hagendorf in einer einzigen Form, nämlich als Pseudomorphose nach Uraninit-Kriställchen. Dabei ist die Oktaeder-Gestalt der Uraninit-Kristalle - fast immer im Columbit eigewachsen - erhalten geblieben, das schwarze Urandioxid wurde dagegen gänzlich durch den gelblich-weißen Chernikovit ersetzt. Die so vorliegenden Pseudomorphosen lassen sich nur schwer herauspräparieren, viel schwerer noch als Uraninit selbst. Deswegen sind in vielen Sammlungsstücken nur die rautenförmigen, abgebrochenen Kristalle erkennbar.
 
 

Selten zeigen die kleinen, weiß-gelblichen Pseudomorphosen von Chernikovit nach Uraninit so gut zu präparieren. Bildbreite 6 mm 
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Die rautenförmigen (abgebrochenen) Kristall-Pseudomorphosen liegen auch hier im Columbit. Bildbreite 4 mm 
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Dicht gespickt sind hier die Pseudomorphosen von Chernikovit nach Uraninit. Deutlich ist die epitaktische Ausrichtung zu sehen. 
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