| Hagendorf-Süd Einleitung / Übersicht |
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Dieses Mineral ist erst ab 1975 in Hagendorf in makroskopisch
sichtbaren,
frei aufgewachsenen Kristallen gefunden worden. Diese kleinen nadeligen
Kriställchen sind stets bleigrau, längsgestreift mit starkem
Metallglanz und finden sich abseits der Phosphat- und Kupferparagenese
meistens auf relativ jungen Quarzkriställchen in der Nähe von
Pyrit, Kupferkies und Columbit. Selten sind die Kristalle mit dem
unbewaffneten
Auge überhaupt erkennbar weil sie mit unter 1 mm eben recht klein
bleiben. Die Nädelchen können gebogen sein, mitunter treten
auch
filzartige Verwachsungen auf. Dieses Mineral muß für
Hagendorf
als ausgesprochene Rarität gelten, eine
Verwechslungsmöglichkeit
mit anderen Mineralien ist in nicht gegeben.