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Auf einem
Quarz-Kristallrasen finden sich mehrere kleine Fluorit-Würfelchen,
diese wiederum mit 1/2 mm großen Quarzkriställchen
"überzuckert".
Alle Fluorit-Kristalle dieser Klein-Stufe (6 cm) zeigen den nachfolgend
beschriebenen Aufbau. Fund und Sammlung Berthold Weber, Halde der Grube
Hermine bei Lissenthan. (Foto rechts auf die Oberfläche
fokusiert). |

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Der ursprüngliche
Kristall hatte die seltene Kristallform
einer Kombination zwischen Oktaeder und Rhombendodekaeder. Als dann die
violett färbende Kristallisation (sehr kurze Zeit) einsetzte
wuchsen
nur die 3-eckigen Oktaederflächen weiter, nicht jedoch die
Rhombendodekaederflächen,
so dass nur die 3-eckigen Flächen gefärbt wurden. (Foto
rechts zeigt einen solchen Kristall von der Grube Roland)
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Es bildete
sich dann (durch einen leicht graues angedeutetes Phantom sichtbar) ein
größerer
Oktaeder,
der letztendlich zum klaren Würfel weiter wuchs. So "schweben" nun
die vieoletten Oktaederflächen, die sich aber nicht berühren,
im fast klaren Würfel. |

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Im "Atlas der Krystallformen" von Victor
Goldschmidt
(1923), Band 4, Tafel 5 ist mit Figur 39 ein recht ähnliches
Phantom
beschrieben (siehe Abbildung links). |
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