
Der "Quarzporphyr" ist richtigerweise als Rhyolith zu bezeichnen und seinerseits im Gneis eingebettet. An anderen Stellen (Teufelsstein nach der Blockhütte und nahe Hölltaler Hof) finden sich im Rhyolith bis 4 cm große Orthoklas-Kristalle, kleine Hochquarz-Kristalle, jedoch keine Barytgänge.
Es traten in Edeldorf nur selten Hohlräume im Gang selbst auf, diese waren in einem Fall mit schönen kleinen Barytkristallen ausgekleidet. Weitere Mineralien wurden, auch ansatzweise, nicht gefunden. (Die Literatur nennt mikroskopisch Kupferkies, ich konnte keinen finden). Der Baryt zeigt weiße, bräunliche und bläuliche Farben.
Literatur:
Weber Berthold,
"Mineralfundstellen
unserer Heimat", ISBN 3-922486-07X, Verlag Papier-Weber, Weiden 1976
und
1982
Ochantel Karl, "Feldspat- und Quarzkristalle
im
Rhyolith (Quarzporphyr) bei Weiden in der Oberpfalz" in Der Aufschluss
Jg 41, 1990, Nr. 4, S.244-248
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